Gelegentlich auf der Linie 21 ist der GT6 Nummer 204 zu finden, ein historisches Fahrzeug. Die Haltestelle wurde inzwischen umbenannt in Hans-Thomas-Platz.
Die HSB, die Heidelberger Straßen- und Bergbahnen, die lange Jahre die Tram in Heidelberg betrieben haben, sind schon Geschichte, zumindest als eigenständiges Unternehmen, nunmehr gehört es zu dem großen Unternehmensverbund, der in Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg und um zu insgesamt fünf früher selbständige Verkehrsbetriebe vereinigt. Fahrplanunformationen für die Heidelberger Tramlinien finden sich im Internet unter www.vrn.de.
Wagen 280 ist aus der ersten Serie der Variobahnen Heidelbergs, hier auf der Linie 23 am Römerkreis auf dem Weg nach Leimen.
Zusätzlich zur OEG-Überlandlinie 5, die Mannheim, Weinheim und Heidelberg in einem Rundkurs verbindet, fahren in Heidelberg weitere 5 Linien mit den Bezeichnungen 21 bis 24 und 26. Die Linie 23 fährt in die Nachbargemeinde Leimen. Zentraler Netzpunkt ist der Bismarckplatz am Rande der Heidelberger Altstadt, dort enden auch drei Linien (21, 22 und 26), was insbesondere in der Hauptverkehrszeit bei nur geringfügigen Fahrplanabweichungen zu Problemen führt, gibt es doch nur ein Wendegleis. Deshalb wird auch auf den Streckengleisen kurzgewendet.
Ein Niederflurfahrzeug der neuesten Geneeration: Wagen 3287 auf der Linie 24. Die vierstellige Wagennummer zeigt in der ersten Stelle den Betriebsteil an, zu dem der Wagen gehört: 3 steht für Heidelberg.
Bunt ist der Fahrzeugpark in Heidelberg, doch die interessantesten Altbauzeiten sind mittlerweile vorbei!
Die modernsten Züge sind siebenteilige Variobahnen von Bombardier, die im Verbund mit den anderen Teilverkehrsbetrieben des VRN beschafft werden (teilweise nur in fünfteiliger Ausführung). Einige dieser Fahrzeuge erhalten einen Stromspeicher, damit eine Neubaustrecke an Universitätsinstituten, die empfindlich gegen elektromagnetische Einflüsse sind, ohne Oberleitung gebaut werden kann. Eine ältere Bauserie ist noch in den Hausfarben der HSB lackiert.
Aus den 90er Jahren stammen dreiteilige, sechsachsige Niederflurwagen aus dem Hause DÜWAG ähnlich dem Bochumer Fahrzeug.
Die ersten Niederflurfahrzeuge in Heidelberg waren die NF6, hier Wagen 263 am Bismarckplatz auf der Linie 23. Normalerweise werden auf dieser Linie größere Fahrzeuge eingesetzt.
Stadtbahnwagen M8 runden den Fahrzeugpark als einzige, derzeit planmäßig eingesetzte Hochflurvariante ab.
Nicht mehr im Einsatz sind ältere DÜWAG-GT6, die in Doppeltraktion oder als Einzelfahrzeug eingesetzt wurden. Sie sind aber als Reserve noch vorhanden.
Die Linie 21, HVZ-Verstärkerlinie für die Universität, wird überwiegend mit Hochflurfahrzeugen bedient. Ansonsten kommen Hochflurfahrzeuge gegebenenfalls noch auf der Linie 24 zum Einsatz.
Die siebenteiligen Variobahnen sind in der Regel auf den Linien 23 und 24 zu finden, die älteren Niederflurfahrzeuge können als einziger Typ auf der Linie 22 nach Eppelheim eingesetzt werden. Das setzt bei Umlaufverknüpfungen der Linien 22, 23 und 26 werktags abends, samstags morgens und abends sowie sonntags ganztägig den Einsatz dieser Fahrzeuge auf allen verbundenen Kursen voraus.
Altes Fahrzeug, neue Lackierung: Stadtbahnwagen M8 Nummer 253 in der neuen RNV-Lackierung.
In einer .pdf-Datei sind allgemeine Erläuterungen und das Abkürzungsverzeichnis für die Umlaufpläne enthalten.
In einer .zip-Datei sind alle vorhandenen Umlaufpläne und die Erläuterungs-Datei enthalten.
Für den massiven Universitätsverkehr wurden die GT6 in Doppeltraktion auf der Linie 24 eingesetzt. Hier ist Wagen 240 mit einem weiteren Fahrzeug bei den Stadtwerken auf dem Weg nach Norden.
Aus dem Jahr 1956 stammt der historische Triebwagen 80, ein Verbandstyp.