Münchner Straßenbahn

Unternehmen

Die Tram in München wird von der MVG, der Münchner Verkehrsgesellschaft betrieben. Dieses städtische Unternehmen hat einen eigenen Internetauftritt unter www.mvg-mobil.de. Dort gibt es auch Fahrplaninformationen, ebenso wie beim MVV, dem Münchner Verkehrsverbund, der unter www.mvv-muenchen.de zu finden ist.

Triebwagen der Reihe R2.2

Die Arbeitstiere bei der Münchner Tram: die dreiteiligen sechsachsigen Niederflurtriebwagen von AEG bzw. Adtranz.
Die Liniennummer aus der 30er Dekade ist kein Fehler: Werden bei Bauarbeiten Linienäste miteinander verbunden, die mit den normalen Linien nicht verbunden sind, gibt es Baulinien, die Nummern ab 30 erhalten - sehr übersichtlich für die Kunden !!!

Das Liniennetz

Die Hauptlast des innerstädtischen Verkehrs trägt nicht mehr die Strassenbahn, sondern die U-Bahn mit einem gut ausgebauten Netz aus 6 Linien, welches nach wie vor erweitert wird.

Triebwagen vom Typ Variobahn

Eine Variobahn im Einsatz...

Seit einigen Jahren hat sich das Blatt (hoffentlich dauerhaft) gewendet: wurde zunächst eine stillgelegte Strecke von der Innenstadt durch die Arnulfstraße wieder in Betrieb genommen, ist seit Dezember 2009 eine echte Neubaustrecke in Betrieb genommen worden: die Linie 23 in Schwabing.

Und es gibt Ausbaupläne. Es ist jedoch nicht zu übersehen, daß über die bestehenden Innenstadtstrecken hinaus der Tram zunehmend eine Bedienung von Strecken tangential zur Innenstadt und als Zubringer zum Schnellbahnsystem zukommen wird.

Triebwagen der Reihe R3.3

Die neueren vierteiligen Niederflurtriebwagen werden auf besonders belasteten Kursen eingesetzt. Auch dieser ist auf einer Baulinie eingesetzt.

Derzeit verkehren 11 Linien, numeriert zwischen 12 und 27, allerdings verstärken 3 Linien (Linien 15, 16 und 21) ausschließlich andere Linien auf Teilen ihres Linienwegs. Dazu treten vier (Danke f¨r den Hinweis, Hermann!) Nachtlinien.

Klassische Linien, die eine Verbindung von Außenbezirken mit der Innenstadt herstellen, gibt es fünf, vier Durchmesserlinien (Linien 17, 18, 19 und 27) sowie die Halbdurchmesserlinie 20 mit einer nicht unproblematischen Stadtendestelle mit Schleifenfahrt zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz (Stachus).

Hauptbelastete Strecke ist die Linie 20 auf dem von der Linie 21 verstärkten Teilabschnitt. Zu Semesterzeiten fahren dort 18 Züge je Stunde und Richtung.

Die Linien-Fahrzeuge

Drei bis vier Generationen Fahrzeuge stehen für den Linienvekehr zur Verfügung, eine Generation kommt gerade neu dazu, die andere verläßt den Planverkehr:

Zug der Reihe P3

Die letzten Hochflur-Züge sind ebenfalls ausgesprochene Arbeitstiere, dank ihres großen Fassungsvermögens. Auf der stark belasteten Linie 21, früher umlauftechnisch verbunden mit der Linie 20, waren sie deshalb sinnvoll eingesetzt.

Den Alltag bestimmen die beiden mittleren Generationen, bestehend aus ursprünglich 70 dreiteiligen und 20 vierteiligen Niederflur-Triebwagen von AEG bzw. Adtranz, wie man sie auch aus anderen deutschen Städten, etwa Augsburg, Bremen, Braunschweig, Jena und Nürnberg, kennt.

Neu, weil derzeit (Anfang 2010) in der Beschaffung, kommen Variobahnen hinzu. Noch im Einsatz sind die letzten Hochflurgelenkzüge, bestehend aus je einem vierachsigenTrieb- und Beiwagen, die - wie in Bremen auch - bald verschwunden sein werden.

Der Fahrzeug-Einsatz

Es gibt keine Linienzuordnung für die einzelnen Fahrzeugarten, nur Tendenzen:

Große Einheiten, also Vierteiler, werden werktags vor allem auf den Linien 20/21 und 15/25 und 27 zu finden sein, an Wochenenden verstärkt auf den Linien 17 und 25. Die Variobahnen werden zunächst auf der Linie 20 eingesetzt. Werktags außer samstags gehen insgesamt drei vierteilige Triebwagen von den Linien 15/25 auf die Linie 17 über.

Die alten GT4-Züge sind vor allem noch auf der Linie 21 sowie ein Zug auf der Linie 27 werktags außer samstags zu finden.

Die Umlaufpläne

In einer .pdf-Datei sind allgemeine Erläuterungen und das Abkürzungsverzeichnis für die Umlaufpläne enthalten.

P-Zug in der Landsberger Allee

Auf der Linie 20 nach Moosach ist ein Hochflur-Zug der Gattung P auf dem Weg durch die Dachauer Straße.

In einer .zip-Datei sind alle vorhandenen Umlaufpläne und die Erläuterungs-Datei enthalten.

R2.2 in der Wendeanlage hopfenstraße

Selten genutzt, aber manchmal bitter notwendig: das Wendedreieck "Hopfenstraße" nahe des Hauptbahnhofs.




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